Marktpostionierung Waage
KEPLER Dynamic Asset Allocation

Marktpositionierung

KEPLER Dynamic Asset Allocation im aktuellen Marktumfeld

Monatlich bespricht sich unser Invstmentkomitee über die Positionierung und Gewichtung der einzelnen Assetklassen - die KEPLER Dynamic Asset Allocation (KDAA).

Diese Entscheidung zur Gewichtung der einzelnen Anlageklassen basiert auf drei Säulen:

Die Makroökonomie

 

Der volkswirtschaftliche Bereich (Inflation, BIP, Arbeitslosenzahlen, etc.)

Die Bewertungskennzahlen

 

Die Finanzanalyse vieler Indikatoren zu den jeweiligen Anlageklassen.

Die Behavioral Finance

 

Das marktpsychologische Stimmungsbild an den Finanzmärkten.

Aktuelle Positionierungen

 

GELDMARKT

nicht gewichtet

ANLEIHEN

neutral
STAATSANLEIHEN/BESICHERTE ANLEIHEN untergewichtet
INFLATIONSGESCHÜTZTE ANLEIHEN neutral
UNTERNEHMENSANLEIHEN HIGH GRADE neutral
UNTERNEHMENSANLEIHEN HIGH YIELD neutral
ANLEIHEN EMERGING MARKETS übergewichtet
WANDELANLEIHEN neutral

AKTIEN

neutral

REGIONEN

 
USA neutral
EUROPA neutral
JAPAN neutral
EMERGING MARKETS neutral

STILE

 
VALUE übergewichtet
GROWTH untergewichtet
MINIMUM-VARIANZ stark untergewichtet
SMALL CAPS/EQUAL-WEIGHT übergewichtet

ALTERNATIVE INVESTMENTS

 
ROHSTOFFE nicht gewichtet
per 31.01.2026

Legende: 5 Stufen: stark untergewichtet, untergewichtet, neutral, übergewichtet, stark übergewichtet.

Ausnahmen: Rohstoffe - nicht gewichtet, übergewichtet oder stark übergewichtet

Edelmetalle

Edelmetalle gehen durch die Decke - kommt die große Geldentwertung?

In den Finanznachrichten war zuletzt immer wieder vom „Debasement-Trade“ die Rede, also der Wette auf eine Geldentwertung. Worum handelt es sich dabei konkret – und was erwarten Investoren dabei?

Der „Debasement‑Trade“ beschreibt ein Anlageverhalten, bei dem sich Investoren gezielt aus Fiat‑Währungen und Staatsanleihen zurückziehen und stattdessen verstärkt in knappe Sachwerte wie Gold, Silber, Immobilien oder digitale Vermögenswerte investieren. Hintergrund ist die Erwartung, dass Regierungen und Zentralbanken aufgrund ausufernder Staatsschulden, Inflation und anhaltender Geldmengenausweitung den Wert ihrer Währungen schleichend entwerten. Investoren rechnen damit, dass jede Geldeinheit künftig weniger Kaufkraft besitzt und suchen daher Schutz in Vermögenswerten, die nicht beliebig vermehrbar sind.

In den vergangenen Monaten hat sich der „Debasement‑Trade“ verstärkt, weil politische und fiskalische Unsicherheiten weltweit zunehmen. Die extrem hohen US‑Staatsschulden, die aggressive Fiskalpolitik sowie wachsende Zweifel an der Stabilität des Dollars haben zu deutlichen Verkäufen von US‑Anleihen und dem Dollar geführt. Gleichzeitig erreichten Gold und Silber neue Rekordstände – ein Hinweis auf die Flucht aus Werten mit Geldentwertungsrisiko. Zudem verschärfen geopolitische Spannungen und Angriffe auf die Unabhängigkeit der Zentralbanken die Unsicherheit zusätzlich.

Kommt nun die große Geldentwertung? Vermutlich nicht, schließlich sind die Inflationsraten und längerfristigen Inflationserwartungen verankert und liegen in der Eurozone bei rund 2 % und in den USA zumindest unter 3 %. Der Abverkauf von US‑Staatsanleihen und US‑Dollar ist eher als temporäres Misstrauen gegenüber der Außen‑ und Wirtschaftspolitik von US-Präsident Donald Trump zu deuten. Bislang hat das Korrektiv der Finanzmärkte jedoch gut funktioniert: Sobald die US‑Renditen zu stark stiegen, folgten kalmierende Statements des US‑Präsidenten oder des Finanzministers – und daraufhin beruhigten sich die Märkte wieder. Dieses Verhalten war im Zuge der Zolldiskussionen und zuletzt auch in Davos mit Annexionsplänen zu Grönland gut sichtbar – der „TACO‑Trade“ (Trump always chickens out) hat wieder funktioniert.

Wir sind der Meinung, dass die Reaktionen der Kapitalmärkte von den USA weiterhin ernst genommen werden. Schließlich muss sich das hoch verschuldete Land laufend refinanzieren. Die Bestellung des designierten FED‑Chefs Kevin Warsh, der als eher falkenhaft gilt, trug zuletzt zur Beruhigung der Lage bei.

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KEPLER Börsenminute

In der KEPLER Börsenminute fassen die Spezialisten von KEPLER im Zuge der Dynamischen Asset Allocation die aktuellen Geschehnisse an den Märkten zusammen - kurz, prägnant und auf den Punkt.

Börsenminute

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Die Gegenüberstellung des Portfolios zu einem Vergleichsindex (z.B. Performance, Branchengewichtungen...) dient bei jenen Portfolios, die nicht in Bezug zu einer Benchmark gemanagt werden, rein zu Reportingzwecken. Der Vergleichsindex schränkt das Management in solchen Fällen bei seiner Anlageentscheidung nicht ein (aktives Management).

Der aktuelle Prospekt (für OGAW) sowie das Basisinformationsblatt (BIB) sind in deutscher Sprache bei der KEPLER-FONDS KAG, Europaplatz 1a, 4020 Linz, den Vertriebsstellen sowie unter www.kepler.at. kostenlos erhältlich.

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