Fondskennzahlen

In den Produktblättern und Tagesberichten werden für jeden Fonds viele Kennzahlen berechnet, damit Anleger die verschiedenen Investmentfonds besser vergleichen können. Hier die Erläuterungen zu den verwendeten Kennzahlen:

Volatilität

 

Die Volatilität ist ein Maß für das Risiko einer Kapitalanlage. Sie zeigt die Schwankungsintensität von Kursen in der Vergangenheit.

 

Für die Berechnung werden die Abweichungen vom monatlichen Mittelwert eines Fonds ermittelt. Je größer die Abweichungen, umso höher die Volatilität.

Sharpe Ratio

 

Die Sharpe-Ratio betrachtet die Rendite einer Geldanlage in Abhängigkeit vom eingegangenen Risiko.

 

Für die Berechnung wird von der erzielten Rendite der Zinssatz einer risikofreien Veranlagung abgezogen. Diese Überrendite wird ins Verhältnis gesetzt zum Risiko, ausgedrückt in der Volatilität.

 

Eine Sharpe-Ratio über 1 zeigt an, dass gegenüber risikolosen Geldanlagen im betrachteten Zeitraum eine Mehrrendite erwirtschaftet wurde.

Duration

 

Die Duration gilt als Maß zur Risikobeurteilung von Anleihen. Sie ist als die durchschnittliche Bindungsdauer des eingesetzten Kapitals in Jahren zu verstehen. Durch zwischenzeitige Zinszahlungen ist die Duration kürzer als die Restlaufzeit einer Anleihe. Die Duration beschreibt also indirekt auch wie Zinsänderungen den Preis von Anleihen bzw. Anleihenfonds beeinflussen.

Modified Duration

Die Modified Duration demonstriert die Wertänderung einer Anleihe oder eines Anleihenfonds in Reaktion auf die Veränderung des Marktzinssatzes. Sie sagt aus, um wie viel Prozent der Wertpapierkurs steigt, wenn der Marktzinssatz um ein Prozent fällt bzw. um wie viel der Preis fällt, wenn der Marktzins um ein Prozent steigt.

Spread Duration

Die Spread Duration misst die zu erwartende Kursänderung einer Anleihe oder Anleihenfonds durch eine Veränderung der Höhe des Risikoaufschlags (Spread). Sie sagt aus, um wie viel Prozent das Wertpapier ansteigt, wenn der Spread um 100 Basispunkte oder 1 Prozent zurückgeht bzw. um wieviel Prozent der Wertpapierkurs fällt, wenn der Spread um 100 Basispunkte steigt.

Durchschnittliche Restlaufzeit

 

Die durchschnittliche Restlaufzeit ist der Zeitraum in Jahren aller im Fondsvermögen enthaltenen Anleihen bis zur frühestmöglichen Rückzahlung.

Rendite im Portfoliio

Mit der Rendite wird der Ertrag einer Kapitalanlage als tatsächliche Verzinsung des eingesetzten Kapitals gemessen. Die Rendite einer Anleihe gibt Ausschluss darauf, welchen jährlichen Ertrag ein Anleger erzielt, der eine Anleihe zum aktuellen Kurs kauft und alle laufende Zinszahlungen und 100 % Tilgung erhält. Damit lassen sich Anleihen gleicher Bonität, aber mit unterschiedlichen Bedingungen (Laufzeit, Kupon etc.) vergleichen. Bei der Berechnung der Rendite im Portfolio werden die Wertpapiere in ihrem Durchschnitt berücksichtigt.

Kupon

Der Kupon beschreibt die jährliche Zinszahlung auf eine Anleihe, die in Prozent vom Nennbetrag angegeben wird.

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Bei diesem Dokument handelt es sich um eine Marketingmitteilung, die von der KEPLER-FONDS Kapitalanlagegesellschaft m.b.H. (KEPLER-FONDS KAG), 4020 Linz, Österreich erstellt wurde. Sie wurde nicht in Einklang mit Rechtsvorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt und unterliegt auch keinem Verbot des Handels im Anschluss an die Verbreitung von Finanzanalysen. Diese Marketingmitteilung stellt weder eine Anlageberatung, eine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf noch ein Angebot oder eine Einladung zur Angebotsstellung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten oder Veranlagungen dar. Die enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung - vorbehaltlich von Änderungen und Ergänzungen. Die KEPLER-FONDS KAG übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der Inhalte und für das Eintreten von Prognosen. Die Inhalte sind unverbindlich. Gleiches gilt für den Inhalt von anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Da jede Anlageentscheidung einer individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse (z.B. Risikobereitschaft) des Anlegers bedarf, ersetzt diese Information nicht die persönliche Beratung und Risikoaufklärung durch den Kundenberater im Rahmen eines Beratungsgesprächs. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Finanzinstrumente und Veranlagungen mitunter erhebliche Risiken bergen. Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken. Aus der Veranlagung können sich steuerliche Verpflichtungen ergeben, die von den jeweiligen persönlichen Verhältnissen des Kunden abhängen und künftigen Änderungen unterworfen sein können. Diese Information kann daher nicht die individuelle Betreuung des Anlegers durch einen Steuerberater ersetzen. Die beschränkte Steuerpflicht in Österreich betreffend Steuerausländer impliziert keine Steuerfreiheit im Wohnsitzstaat. Die Wertentwicklung von Fonds wird entsprechend der OeKB-Methode, basierend auf den veröffentlichten Fondspreisen, ermittelt. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Zusammensetzung des Fondsvermögens in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Regelungen ändern kann. Im Rahmen der Anlagestrategie von Investmentfonds kann überwiegend in Investmentfonds, Bankeinlagen und Derivate investiert oder die Nachbildung eines Index angestrebt werden. Fonds können erhöhte Wertschwankungen (Volatilität) aufweisen. In durch die FMA bewilligten Fondsbestimmungen können Emittenten angegeben sein, die zu mehr als 35 % im Fondsvermögen gewichtet sein können. Marktbedingte geringe oder sogar negative Renditen von Geldmarktinstrumenten bzw. Anleihen können den Nettoinventarwert von Investmentfonds negativ beeinflussen bzw. nicht ausreichend sein, um die laufenden Kosten zu decken.
Die Gegenüberstellung des Portfolios zu einem Vergleichsindex (z.B. Performance, Branchengewichtungen...) dient bei jenen Portfolios, die nicht in Bezug zu einer Benchmark gemanagt werden, rein zu Reportingzwecken. Der Vergleichsindex schränkt das Management in solchen Fällen bei seiner Anlageentscheidung nicht ein (aktives Management).
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