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Marktpositionierung

KEPLER Asset Allokation im aktuellen Marktumfeld.

Bühne Waage

Die richtige Vermögensaufteilung ist entscheidend für den langfristigen Veranlagungserfolg. KEPLER bietet Anlegern eine aktuelle Markteinschätzung und die Gewichtung der einzelnen Anlageklassen. Neben makroökonomischen Daten und Bewertungskennzahlen fließen auch marktpsychologische Faktoren ein.

 

Positionierung Anleihen, Aktien und Alternative Investments im Überblick
(Quelle: KEPLER-FONDS KAG, 29.03.2019)

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Positionierung in den einzelnen Anlageklassen (Quelle: KEPLER-FONDS KAG, 29.03.2019)

Anlageklassen

Legende: 5 Stufen - stark untergewichtet, untergewichtet, neutral, übergewichtet, stark übergewichtet
 

 

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Geldmarkt - übergewichtet:

(Beinahe) All-In. Die EZB überraschte die Märkte mit Ankündigungen, die Geldpolitik noch länger, d.h. über 2019 hinaus, sehr expansiv zu halten. Somit verwundert es nicht, dass der Geldmarkt unverändert tief im negativen Bereich verharrt – und auf absehbare Zeit dort bleiben wird.

Staatsanleihen/besicherte Anleihen - stark untergewichtet:

Die EZB machts möglich! Der Risk-On-Modus erfasst auch dieses Marktsegment. Die Kurse werden nach oben gespült und die Renditen in den Keller – sprich unter Null für bis zu 10-jährige deutsche Staats-anleihen.
Wir gehen davon aus, dass die Renditen steigen, jedoch nur moderat. Der Anker der kurzfristigen Zinsen hält. Wir bleiben stark untergewichtet.

Inflationsgeschütze Anleihen - übergewichtet:

Es geht noch tiefer. Die Inflationserwart-ungen in der Eurozone blieben im März angesichts der gedämpften Konjunktur-dynamik weiter unter Druck.
Da wir im Laufe des heurigen Jahres von einem stabileren Wachstum ausgehen und die Inflationsdynamik zumindest etwas nach oben weisen sollte, bleiben wir in diesem Marktsegment übergewichtet.

Unternehmensanleihen High Grade - neutral:

Déjà-Vu im März: Risk-On auch bei den High-Grade-Unternehmensanleihen. Zusätzlich ist die fundamentale Verfasstheit der Unternehmen weiter solide.
Die Renditeaufschläge zu Staatsanleihen befinden sich trotz der Einengung auf einem mittelfristigen Durchschnittsniveau. Somit bestehen weiter gute Gründe in diesem Bereich neutral positioniert zu bleiben.

Unternehmensanleihen High Yield - neutral:

Was für bonitätsstärkere Unternehmens-anleihen galt, galt für High-Yield-Unternehmensanleihen gleich doppelt. Die positivere Stimmung der Investoren sorgte seit Jahresbeginn für deutlich engere Risikoaufschläge und eine sehr gute Performance.
Bewertungen in der Nähe mittelfristiger Durchschnitte und erwartbar tiefe Ausfalls-raten bestärken uns, neutral investiert zu bleiben.

Anleihen Emerging Markets - neutral:

Die Anleihen aus den Emerging Markets stehen den Aktien in Punkto sehr guter Performance nicht nach. Die positiven Signale aus dem Handelsstreit USA-China, eine stabilere Wachstumsdynamik und Risikoaufschläge in der Nähe mittel-fristiger Durchschnitte sollten dieses Marktsegment weiter stützen. Außerdem ebben die Inflationssorgen ab und geben Raum für eine lockerere Geldpolitik. Wir bleiben neutral positioniert.

Aktien Industriestaaten - neutral:

Die Gretchenfrage: Beruht die anhaltende Kursrally auch auf fundamentalen Daten oder ist diese rein der defacto Lockerung der Geldpolitik führender Zentralbanken geschuldet?

Wir gehen davon aus, dass momentan der wesentliche Treiber die Zentralbanken sein dürften. Allerdings schaffen diese zusätzlich positive Rahmenbedingungen, die auch die fundamentalen Aussichten für die Aktien-märkte im Laufe des Jahres verbessern sollten.

Die Positionierung institutioneller Investoren in Aktien scheint sehr niedrig zu sein. Insbesondere ein Indikator für US-Investoren befindet sich auf einem All-Time-Low. Die Erwartungen für das globale Gewinnwachstum sind mit 6 % ebenfalls bereits sehr niedrig. Diese befinden sich bereits in der Nähe von jenen Tiefst-ständen, die in den letzten Jahrzehnten erreicht wurden.

Die Bewertungen befinden sich nach den jüngsten Kursavancen inzwischen etwas über den langjährigen Durchschnitten. Doch „teuer“ sind die entwickelten Aktien-märkte unseres Erachtens nicht.

Somit ist für uns die Beibehaltung der neutralen Positionierung in entwickelten Aktienmärkten gerechtfertigt.

Aktien Emerging Markets - neutral:

Auch die Aktien aus den Emerging Marktes konnten im bisherigen Jahresverlauf stark zulegen, wenn auch nicht ganz so stark wie die entwickelten Märkte. Besonders die chinesischen Märkte profitierten von verhalten positiven Signalen im Handelsstreit mit den USA.

Die chinesische Regierung hat zusätzlich zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um die negativen Auswirkungen des Handelsstreits zu dämpfen und das Konjunkturmomentum zufriedenstellend hoch zu halten. Wir gehen davon aus, dass im Handelsstreit eine „Lösung“ präsentiert wird, die für beide Seiten annehmbar ist. Das sollte die Konjunktur in Asien und darüber hinaus stützen.

Die Bewertungsunterschiede zu den ent-wickelten Märkten sprechen grundsätzlich weiter für Emerging Markets. Doch die erwartete Gewinnentwicklung müsste sich noch stabilisieren.

Somit bleiben wir auch in Aktien aus Emerging Markets neutral positioniert.

 

 


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Bei diesem Dokument handelt es sich um eine Marketingmitteilung, die von der KEPLER-FONDS Kapitalanlagegesellschaft m.b.H. (KEPLER-FONDS KAG), 4020 Linz, Österreich erstellt wurde. Sie wurde nicht in Einklang mit Rechtsvorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt und unterliegt auch keinem Verbot des Handels im Anschluss an die Verbreitung von Finanzanalysen. Diese Marketingmitteilung stellt weder eine Anlageberatung, eine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf noch ein Angebot oder eine Einladung zur Angebotsstellung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten oder Veranlagungen dar. Die enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung - vorbehaltlich von Änderungen und Ergänzungen. Die KEPLER-FONDS KAG übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der Inhalte und für das Eintreten von Prognosen. Die Inhalte sind unverbindlich. Gleiches gilt für den Inhalt von anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Da jede Anlageentscheidung einer individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse (z.B. Risikobereitschaft) des Anlegers bedarf, ersetzt diese Information nicht die persönliche Beratung und Risikoaufklärung durch den Kundenberater im Rahmen eines Beratungsgesprächs. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Finanzinstrumente und Veranlagungen mitunter erhebliche Risiken bergen. Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken. Aus der Veranlagung können sich steuerliche Verpflichtungen ergeben, die von den jeweiligen persönlichen Verhältnissen des Kunden abhängen und künftigen Änderungen unterworfen sein können. Diese Information kann daher nicht die individuelle Betreuung des Anlegers durch einen Steuerberater ersetzen. Die beschränkte Steuerpflicht in Österreich betreffend Steuerausländer impliziert keine Steuerfreiheit im Wohnsitzstaat. Die Wertentwicklung von Fonds wird entsprechend der OeKB-Methode, basierend auf den veröffentlichten Fondspreisen, ermittelt. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Zusammensetzung des Fondsvermögens in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Regelungen ändern kann. Im Rahmen der Anlagestrategie von Investmentfonds kann überwiegend in Investmentfonds, Bankeinlagen und Derivate investiert oder die Nachbildung eines Index angestrebt werden. Fonds können erhöhte Wertschwankungen (Volatilität) aufweisen. In durch die FMA bewilligten Fondsbestimmungen können Emittenten angegeben sein, die zu mehr als 35 % im Fondsvermögen gewichtet sein können. Marktbedingte geringe oder sogar negative Renditen von Geldmarktinstrumenten bzw. Anleihen können den Nettoinventarwert von Investmentfonds negativ beeinflussen bzw. nicht ausreichend sein, um die laufenden Kosten zu decken.

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