Marktpositionierung

KEPLER Asset Allokation im aktuellen Marktumfeld.

Bühne Waage

Die richtige Vermögensaufteilung ist entscheidend für den langfristigen Veranlagungserfolg. KEPLER bietet Anlegern eine aktuelle Markteinschätzung und die Gewichtung der einzelnen Anlageklassen. Neben makroökonomischen Daten und Bewertungskennzahlen fließen auch marktpsychologische Faktoren ein.

 

Positionierung Anleihen, Aktien und Alternative Investments im Überblick
(Quelle: KEPLER-FONDS KAG, 31.01.2020)

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Positionierung in den einzelnen Anlageklassen (Quelle: KEPLER-FONDS KAG, 31.01.2020)

Anlageklassen

Legende: 5 Stufen - stark untergewichtet, untergewichtet, neutral, übergewichtet, stark übergewichtet
 

 

zur KEPLER Börsenminute
 

 

Geldmarkt - übergewichtet:

Die Zinspolitik der EZB ist klar definiert, so gibt es in diesem Segment kaum Bewegungen. Der 3-Monats-Euribor liegt bei rund -0,4 %. Der Satz für 12 Monate ist zuletzt leicht gefallen und liegt nunmehr bei -0,29 %. Die taktische Übergewichtung, die sich aus der Untergewichtung von Staatsanleihen ergibt, bleibt bestehen.

Staatsanleihen/besicherte Anleihen - stark untergewichtet:

Zu Jahresbeginn gab es zuerst einen geringfügigen Anstieg der Renditen. Mit zunehmender Unsicherheit bei „Risky Assets“ haben Staatsanleihen wieder ihre „Safe Heaven“-Rolle ausgespielt. Die Kurse sind kräftig gestiegen und damit ist das Zinsniveau wieder gedrückt worden. So sind z.B. die Renditen von 10-jährigen deutschen Bundesanleihen innerhalb weniger Tage von -0,16 % auf -0,43 % zurückgegangen. Wir sehen kaum Kurssteigerungspotenzial und bleiben stark untergewichtet.

Inflationsgeschütze Anleihen - übergewichtet:

Die Inflationserwartungen der Eurozone pendeln seit Monaten in einer geringen Bandbreite. Aktuell liegen die 10-jährigen Inflationsswaps bei rund 1,1 %. Auch wenn wir nicht einen raschen Anstieg in Richtung EZB-Ziel von 2 % erwarten, sehen wir das Einstiegsniveau weiterhin attraktiv. Die Übergewichtung dieses Segments wird deshalb beibehalten.

Unternehmensanleihen High Grade - neutral:

Dieses Segment konnte aufgrund der angesprochenen Unsicherheitsfaktoren mit der Wertentwicklung von Staatsanleihen nicht ganz Schritt halten. Der Renditeaufschlag gegenüber Staats- anleihen liegt aktuell bei rund 1 % und damit unter dem 5-jährigen Durchschnitt. Die Gefahr von kräftigeren Ausweitungen der Spreads sehen wir momentan nicht. Die Gewichtung bleibt auf neutral.

Unternehmensanleihen High Yield - neutral:

Die Kursgewinne an den ersten Handelstagen im Jänner waren mit dem Ausbruch des Corona-Virus schnell  verloren. Die Risikoaufschläge sind leicht angestiegen auf rund 390 Basispunkte. Auch in diesem Segment liegt dieser Wert unter dem längerfristigen Durchschnitt. Wie bei den besseren Bonitäten erwarten wir auch hier keine besonderen Ausweitungen der Zinsdifferenzen. Wir bleiben ebenso neutral gewichtet.

Anleihen Emerging Markets - neutral:

Emerging-Markets-Anleihen legten auch im Jänner eine recht gute Wertentwicklung hin, blieben aber doch deutlich hinter dem Euro-Staatsanleihen-Segment zurück. Durch die Unsicherheiten haben sich die Risikoaufschläge zuletzt leicht ausgeweitet und liegen bei rund 320 Basispunkten. Die neutrale Gewichtung bleibt unverändert.

Aktien Industriestaaten - neutral:

Nach dem sehr freundlichen Jahresauftakt drückten die Nachrichten um den Corona-Virus die Kurse. Von Panikreaktionen waren die Marktteilnehmer allerdings weit entfernt. Die Volatilitäten sind nur moderat angestiegen.

Beachtenswert sind im neuen Jahr erneut die unterschiedlichen Wertentwicklungen nach Regionen, Sektoren und Stilen. Die US-Märkte liegen im Plus, Europa und Japan weisen ein Minus auf. Technologie liegt weit vorne, während Energie- und Grundstoffwerte Verluste erlitten haben. Und dramatisch fällt ein Vergleich von Wachstumstitel („Growth“) zu Unternehmen mit niedriger Bewertung („Value“) aus. Die Differenz lag im Jänner bei über 5 %. Auch in den beiden Vorjahren war Growth außergewöhnlich überlegen. Eine Gegenbewegung von Value wäre längst überfällig.

Viele Bewertungsindikatoren signalisieren, dass sich die Märkte in „luftigen“ Höhen bewegen. Es ist endlich wieder an der Zeit, dass bei den Unternehmensgewinnen der richtige Schub kommt. Analysten gehen hier von einem zweistelligen Zuwachs auf 12-Monats-Sicht aus. Dieser sollte auch eintreten, damit die Bewertungen nicht noch weiter anziehen. Positiv ist festzuhalten, dass die Anzeichen von überzogenem Optimismus sich wieder verflüchtigt haben. Denn hohe Bewertungen in Kombination mit Euphorie der Marktteilnehmer wäre eine riskante Mischung.

Aktien Emerging Markets - neutral:

Emerging Markets haben im Jänner eine deutlich schlechtere Wertentwicklung als die entwickelten Aktienmärkten gezeigt - nicht zuletzt durch die Ausbreitung des Corona-Virus. Schon längere Zeit leiden Emerging-Marktes-Aktien unter schwachen Rohstoffnotierungen und Unternehmens- gewinnen.

In der relativen Bewertung ergibt sich weiterhin kein besonderer Risikoauf- bzw. abschlag zu den Industriestaaten.

Damit bleiben wir bei der neutralen Gewichtung innerhalb der Aktienquote.

 

 


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