Marktpositionierung

KEPLER Asset Allokation im aktuellen Marktumfeld.

Bühne Waage

Die richtige Vermögensaufteilung ist entscheidend für den langfristigen Veranlagungserfolg. KEPLER bietet Anlegern eine aktuelle Markteinschätzung und die Gewichtung der einzelnen Anlageklassen. Neben makroökonomischen Daten und Bewertungskennzahlen fließen auch marktpsychologische Faktoren ein.

 

Positionierung Anleihen, Aktien und Alternative Investments im Überblick
(Quelle: KEPLER-FONDS KAG, 30.11.2018)

Anlageklassen

 

 

 

 

Positionierung in den einzelnen Anlageklassen (Quelle: KEPLER-FONDS KAG, 30.11.2018)

Anlageklassen

Legende: 5 Stufen - stark untergewichtet, untergewichtet, neutral, übergewichtet, stark übergewichtet
 

 

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Geldmarkt - übergewichtet:

Die Euro-Geldmarktsätze bewegten sich in den letzten Wochen wenig bis überhaupt nicht. Der 3-Monats-Euribor liegt im Monatsvergleich unverändert bei -0,32 %, der 6-Monats-Euribor bei -0,25 %. Die Entwicklung der Geldmarktsätze deutet darauf hin, dass es noch länger als bis zum Sommer 2019 dauern dürfte, bis Bewegung nach oben in die EZB-Leitzinsen kommt.

 

Staatsanleihen/besicherte Anleihen - stark untergewichtet:

Die Staatsanleihen insbesondere der Euro-Kernzone verzeichneten entgegen vieler Erwartungen wieder einmal sinkende Renditen. Hoch volatil waren dagegen italienische Staatsanleihen, die ein Spiegel-bild der politischen Auseinandersetzungen mit der EU waren. Da wir mittelfristig von leicht steigenden Zinsen ausgehen, bleiben wir weiterhin stark untergewichtet.

 

Inflationsgeschütze Anleihen - übergewichtet:

Stark fallende Ölpreise, eine leicht schwächere Konjunktur und die Aussagen der San Francisco-Distriktnotenbank einer nur vorübergehend höheren US-Inflations-rate: Alles das führte zu sinkenden Inflationserwartungen. Wir bleiben noch bei unserer Übergewichtung dieses Markt-segments, da wir von keiner weiteren Ver-schärfung der oben genannten Entwick-lungen ausgehen. Wir halten damit an einer „Versicherung" gegenüber doch stärker steigenden Preisen fest.

 

Unternehmensanleihen High Grade - neutral:

Im November verbuchte dieses Segment ansteigende Risikoaufschläge. Ein fallender Ölpreis zählte ebenso zu den Belast-ungsfaktoren wie politische Unsicherheiten und eine wirtschaftliche Abschwächung. Dem gegenüber steht die Bewertung. Die Risikoaufschläge liegen aktuell am Durch-schnitt der letzten 15 Jahre. Erwartungsgemäß geringe Ausfallsraten und weitgehend fehlende Anlagealterna-tiven bestätigen unsere neutrale Position.

 

Unternehmensanleihen High Yield - neutral:

Im November korrigierte dieses Segment erstmals in diesem Jahr deutlicher. Eine Reihe von Indikatoren wie die geringe Ausfallsrate sowie fehlende Alternativen sprechen jedoch nach wie vor für diese Anleihenkategorie. Wir behalten daher unsere neutrale Positionierung bei.

 

Anleihen Emerging Markets - neutral:

Nur kurz kam es zur Stabilisierung, dann setzten die Kursrückgänge wieder ein. In erster Linie belasten die politischen Unsicherheiten, die weiterhin drohenden potenziellen Handelskriege sowie auch der starke US-Dollar die Anleger. Unseres Erachtens ist die Bewertung deutlich attraktiver geworden. Verbunden mit unserer Erwartung, dass es zu keiner wesentlichen Eskalierung auf politischer Ebene kommt, behalten wir die neutrale Gewichtung bei.

 

Aktien Industriestaaten - neutral:

Überdurchschnittliche Volatilität mit per Saldo leicht positivem Ergebnis – die Aktienmärkte der Industriestaaten konnten im November einen Teil der Kursverluste der vergangenen Monate wettmachen. Sie bleiben allerdings deutlich hinter den Emerging Markets zurück.

Die Bewertungsniveaus haben inzwischen in etwa das Niveau langjähriger Durch-schnitte erreicht. Somit ist ein Belastungs-faktor weggefallen. Andererseits leiten wir daraus noch keinen Katalysator für einen kommenden nachhaltigen Kursanstieg, eine Jahres-End-Rally, ab.

Die Stimmung der Anleger für Aktien ist weiter neutral, wenn auch Richtung Pessi-mismus. Trotz zwischenzeitlich deutlicher Kursrückgänge setzte keine Ausverkaufs- oder gar Panikstimmung ein. Somit bleibt von dieser Seite her Rückschlagspotenzial bestehen.

Da wir von der konjunkturellen Seite her keine deutliche Belebung erwarten – aber auch kein unmittelbares Abgleiten in eine Rezession – erscheint uns weiterhin eine insgesamt neutrale Aktienquote passend. Die innerhalb der Aktienquote in den letzten Monaten aufgebauten defensiven Strate-gien haben sich sehr bewährt und bleiben weiterhin aufrecht. Ebenfalls beibehalten wird die neutrale Gewichtung der Aktien aus entwickelten Ländern.

 

Aktien Emerging Markets - neutral:

Die seit Ende Oktober nach kräftigen Kurs-rückgängen eingetretene Erholung setzte sich mit größeren Schwankungen im November fort. Per Saldo steht ein deutliches Plus zu Buche.

Eine Marktstütze dürften die Bewertungen der Emerging Markets sein, die sich 2018 deutlich verbilligt haben. Mit einem geschätzten KGV von rund 10,4 liegt diese Kennzahl sowohl deutlich unter den ent-wickelten Ländern (rund 13,8) als auch unter dem eigenen langjährigen Schnitt. Ebenso hat sich die Unsicherheit hin-sichtlich mancher EM-Länder auf politischer Ebene in zumindest bekannteres Risiko gewandelt. Dadurch tun sich Investoren offenbar mit der Einschätzung der zukünftigen Entwicklung leichter und sind auf dem ermäßigten Kursniveau in den Markt zurückgekehrt.

Nichtsdestotrotz bleiben unseres Erachtens einige Fragezeichen stehen. Allen voran die schwelenden und ungelösten Handels-konflikte, die jederzeit eskalieren können. Ebenso könnte eine doch aggressivere FED über den Kanal eines stärkeren US-Dollars belasten. Deswegen bleiben wir bei Aktien aus den Emerging Markets unverändert neutral gewichtet.

 

Wandelanleihen - keine Position

 

 

 


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