Marktpositionierung

KEPLER Asset Allokation im aktuellen Marktumfeld.

Bühne Waage

Die richtige Vermögensaufteilung ist entscheidend für den langfristigen Veranlagungserfolg. KEPLER bietet Anlegern eine aktuelle Markteinschätzung und die Gewichtung der einzelnen Anlageklassen. Neben makroökonomischen Daten und Bewertungskennzahlen fließen auch marktpsychologische Faktoren ein.

 

Positionierung Anleihen, Aktien und Alternative Investments im Überblick
(Quelle: KEPLER-FONDS KAG, 31.05.2019)

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Positionierung in den einzelnen Anlageklassen (Quelle: KEPLER-FONDS KAG, 31.05.2019)

Anlageklassen

Legende: 5 Stufen - stark untergewichtet, untergewichtet, neutral, übergewichtet, stark übergewichtet
 

 

zur KEPLER Börsenminute
 

 

Geldmarkt - übergewichtet:

Dass in nächster Zeit stärkere Bewegung bei den Geldmarktsätzen hineinkommt, ist nicht in Sicht. Die EZB hat mit der Ankündigung im März den Weg klar vorgegeben. Eine Zinsanhebung ist frühestens im Jahr 2020 zu erwarten. Der 3-Monats-Euribor ist zuletzt leicht gefallen, und hält bei minus 0,32 %.

Staatsanleihen/besicherte Anleihen - stark untergewichtet:

Mit der Korrektur an den Aktienmärkten hat dieses Segment weiter Schwung bekommen. Die Renditen sind vereinzelt auf neue Rekordmarken gesunken. Am stärksten haben naturgemäß „Save Heaven“ Staatanleihen profitiert. Italienische Papiere konnten diesen Trend nicht mitmachen. Wegen der Budgetkrise sind die Kurse in Druck geraten. Wir erwarten bei Staats-anleihen tendenziell leichte Renditeanstiege und bleiben deshalb untergewichtet.

Inflationsgeschütze Anleihen - übergewichtet:

Nicht zuletzt aufgrund der schwachen wirt-schaftlichen Dynamik sind in der Eurozone die Inflationserwartungen weiterhin sehr niedrig. Dies hat zur Folge, dass dieses Segment auch attraktiv gepreist ist. Das heißt die Absicherungskosten sind gegenüber einem überraschenden Inflationsanstieg entsprechend gering. Wir bleiben deshalb weiter übergewichtet.

Unternehmensanleihen High Grade - neutral:

Nach kräftigen Kurszuwächsen im heurigen Jahre, haben High-Grade-Anleihen im Mai leichte Kursverluste hinnehmen müssen. Die Risikoaufschläge zu Staatsanleihen haben sich dadurch geringfügig erhöht. Im mehrjährigen Vergleich liegen diese auf Durchschnittsniveau. Wir bleiben in dieser Anleihekategorie neutral gewichtet.

Unternehmensanleihen High Yield - neutral:

„Risk Off“ ist natürlich in diesem Segment spürbar gewesen. Aber auch hier kann man nach den kräftigen Kursgewinnen im heurigen Jahr, lediglich von einer Konsolidierung sprechen. Die Rendite-aufschläge sind in der Historie leicht unterdurchschnittlich. Ein positives Bild zeigt sich unverändert bei der fundamentalen Situation vieler Unternehmen. Unsere neutrale Gewichtung wird beibehalten.

Anleihen Emerging Markets - neutral:

Nach High-Yield-Anleihen hat heuer dieses Anleihesegment die höchste Wert-entwicklung verzeichnet. Die Risikoprämie stieg gegenüber dem Vormonat leicht an und liegt aktuell bei rund 370 Basis-punkten. Unterstützend wirkt in der Regel auch die sanftere Ausrichtung der US-Notenbankpolitik. Die Gewichtung bleibt weiter neutral.

Aktien Industriestaaten - neutral:

Auf die alte Börsenweisheit – „Sell in May and go away“ – zu handeln, wäre im Nachhinein betrachtet eine gute Entscheidung gewesen. Aber leider ist die Trefferquote mit dieser Regel nicht besonders zielsicher. Vielmehr müsste man sehr oft die Gedankengänge des US-Präsidenten kennen um Überraschungen vorherzusehen.

Die Verluste sind schmerzlich, aber aus unserer Sicht verkraftbar. Immerhin liegt dieses Aktiensegment seit Jahresbeginn noch immer rund 12 % im Plus.

Der Rückgang hat aber auch positive Seiten. Mit den gesunkenen Kursen, und gleichzeitig gestiegenen Konsensus-Gewinnprognosen, hat sich die Bewertung verbessert. Einige Kennzahlen liegen aktuell sogar leicht unter den langjährigen Durchschnittswerten.

Für den weiteren Jahresverlauf wird die Gewinndynamik ein bedeutender Faktor sein. Die Erwartungen bei den Steigerungen liegen bei rund 7 % (auf 12-Monatsicht), und sind im historischen Vergleich defensiv.

Gesund sieht der Markt auch aus der Sicht der Behavioral Finance aus. Weiterhin sind  keine Übertreibungen erkennbar, auch wenn der eine oder andere Börsengang an die „dot.com“ Blase erinnern mag.

Innerhalb des Aktienanteiles bleibt die Gewichtung neutral.

Aktien Emerging Markets - neutral:

So wie im Vorjahr, blieb die Entwicklung von  Emerging Markets Aktien auch heuer gegenüber jener von Industriestaaten zurück. Die Gewinne betragen nur rund die Hälfte. Einer der Hauptgründe für diese schwache Performance lag u.a. in eher enttäuschenden Unternehmensdaten.

Gegenüber dem Vormonat, hat sich auch in diesem Segment die eine oder andere Bewertungskennzahl verbessert. Unterstützend hat sich in der Vergangenheit auch eine „friedvolle“ US-Notenbank erwiesen. Insgesamt hat sich eine leichte Verbesserung in der Gesamtbeurteilung ergeben.

Im Vergleich zu den entwickelten Märkten  liegt die aktuelle Risikoprämie (Bewertungs-abschlag) der Emerging Market um den langfristigen Medianwert. Damit ist kein besonderes Kaufargument gegeben.

Sollte die Underperformance noch längere Zeit anhalten, würde aus antizyklischer Sicht heraus ein erstes leichtes Kaufsignal entstehen.

Bis auf Weiteres bleiben wir neutral gewichtet.

  

 

 


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