Aktuelle Marktpositionierung

KEPLER Asset Allokation im aktuellen Marktumfeld.

Bühne Waage

Die richtige Vermögensaufteilung ist entscheidend für den langfristigen Veranlagungserfolg. KEPLER bietet Anlegern eine aktuelle Markteinschätzung und die Gewichtung der einzelnen Anlageklassen. Neben makroökonomischen Daten und Bewertungskennzahlen fließen auch marktpsychologische Faktoren ein.

 

Positionierung Anleihen, Aktien und Alternative Investments im Überblick
(Quelle: KEPLER-FONDS KAG, 29.12.2017)

Positionierung  Überblick

 

 

 

 

Positionierung in den einzelnen Anlageklassen (Quelle: KEPLER-FONDS KAG, 29.12.2017)

KDAA Einzelne Assetklassen April 2017

Legende: 5 Stufen - stark untergewichtet, untergewichtet, neutral, übergewichtet, stark übergewichtet
 

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Geldmarkt - übergewichtet:
Am Euro-Geldmarkt herrschen jene Minustemperaturen, die der Winter in Mitteleuropa bisher noch kaum geliefert hat. Seit über einem Jahr liegt der  3-Monats-Euribor unter -0,30 %. Vorerst ist kein Tauwetter in Sicht. Dennoch parken wir die Mittel aus dem Verkauf des Rohstoffanteils vor drei Monaten bis auf Weiteres am Geldmarkt.

Staatsanleihen/besicherte Anleihen - stark untergewichtet:
Auch die Renditen europäischer Staatsanleihen befinden sich in einer „Eiszeit“. Ebenso könnte eine Klimaänderung noch länger dauern als vielen Beobachtern lieb ist. Auch wenn wir weiter nicht mit einem abrupten, sondern moderaten Anstieg der Renditen rechnen, bleiben wir dennoch untergewichtet.

Inflationsgeschütze Anleihen - übergewichtet:
Die Inflationserwartungen sind zuletzt etwas angestiegen. Die taktische Übergewichtung machte sich also schon bezahlt. Dennoch rechnet die EZB selbst noch 2020 mit einer Inflationsrate von nur 1,7 %. Das Erreichen ihres Inflationszieles dürfte trotz zufriedenstellender Wachstumszahlen noch länger dauern. Auch hier erwarten wir keine Trendwende. Jedoch erscheint uns die Absicherung gegenüber negativen Inflationsüberraschungen als sehr günstig und wir behalten unsere Übergewichtung bei.

Unternehmensanleihen High Grade - neutral:
In dieser Vermögenskategorie halten wir Chancen und Risiken für weiter ausgewogen. Die fundamentale Verfassung der Unternehmen bleibt gut. Auch das Auslaufen der EZB-Käufe sollte den Markt nicht stark beeindrucken. Trotz der eher teuren Bewertungen bleiben wir neutral positioniert.

Unternehmensanleihen High Yield - neutral:
Im Dezember kam es zu keinen nennenswerten Bewegungen in diesem Segment. Im historischen Vergleich ist das Niveau der Renditeaufschläge für das langfristige Ausfallsrisiko eher niedrig. Dennoch spricht das wirtschaftliche Umfeld und die Erwartung sinkender Ausfallsraten weiter gegen eine Untergewichtung dieser Kategorie. Wir bleiben neutral positioniert.

Anleihen Emerging Markets - neutral:
Dieses Segment war der „Rundensieger“ im Jahr 2017 innerhalb der Anleihen. Wegen des globalen Wachstumsumfelds gilt auch hier: trotz teurer Bewertungen scheint es für eine Untergewichtung zu früh, wir bleiben neutral positioniert.

Aktien Industriestaaten - untergewichtet:
Auch der Dezember lieferte noch einen kleinen Teil zur positiven Wertentwicklung des Jahres 2017. Die drei Einflussfaktoren, auf denen unsere Positionierung beruht, ergeben derzeit kein klares Signal für eine Über- oder Untergewichtung des Aktienteils. Leicht positive Makrodaten stehen leicht teuren Bewertungen gegenüber. Die Signale der Behavioral Finance sind zwar an der Kippe zu Optimismus, was  antizyklisch zur Vorsicht mahnt. Von Euphorie, Sorglosigkeit und gar Gier sind wir im aktuellen Umfeld aber noch weit entfernt. Die neutrale Gewichtung wird beibehalten. Industriestaaten bleiben aber aus Bewertungsüberlegungen im Vergleich zu Emerging Markets untergewichtet.

Aktien Emerging Markets - übergewichtet:
Emerging Markets Aktien brachten ihren kräftigen Performancevorsprung für 2017 locker ins Ziel. Mit einer Wertentwicklung von über 20 % in Euro lag diese mehr als doppelt so hoch wie jene des Gesamtmarktes. Der relative Bewertungs-vorteil hat sich weiter reduziert und bringt uns näher an den Punkt, die taktische Übergewichtung zu beenden. Noch reicht es dafür aber nicht.

Wandelanleihen - übergewichtet:
Im Dezember lieferten Wandelanleihen nach ihrer starken Entwicklung in den Vormonaten keine Zusatzperformance. An den Argumenten für die taktische Beimischung hat sich wenig geändert: Durch die aktuell sehr tiefen Volatilitäten kauft man sich die Chance auf eine asymmetrische Partizipation im Fall einer Fortsetzung der Aktienhausse recht günstig ein. Gemeinsam mit dem insgesamt ordentlichen Konjunkturumfeld spricht dies für eine Beibehaltung der Beimischung.

 

 


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