Marktpositionierung

KEPLER Asset Allokation im aktuellen Marktumfeld.

Bühne Waage

Die richtige Vermögensaufteilung ist entscheidend für den langfristigen Veranlagungserfolg. KEPLER bietet Anlegern eine aktuelle Markteinschätzung und die Gewichtung der einzelnen Anlageklassen. Neben makroökonomischen Daten und Bewertungskennzahlen fließen auch marktpsychologische Faktoren ein.

 

Positionierung Anleihen, Aktien und Alternative Investments im Überblick
(Quelle: KEPLER-FONDS KAG, 31.03.2020)

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Positionierung in den einzelnen Anlageklassen (Quelle: KEPLER-FONDS KAG, 31.03.2020)

Anlageklassen

Legende: 5 Stufen - stark untergewichtet, untergewichtet, neutral, übergewichtet, stark übergewichtet
 

 

zur KEPLER Börsenminute
 

 

Geldmarkt - übergewichtet:

Im März gab es wenig Bewegung bei den Geldmarktzinsen. 3-Monats- und 6-Monats-Euribor stiegen von -0,43 % auf -0,35 % bzw. von -0,36 % auf -0,28 % an. Wir halten weiterhin eine Cash-Position und bleiben am Geldmarkt daher übergewichtet.

Staatsanleihen/besicherte Anleihen - stark untergewichtet:

Die Kurse der Core-Staatsanleihen im Euroraum zeigten in den letzten Wochen Kursgewinne, die italienischen Pendants mussten Renditeanstiege hinnehmen. Das hatte mehrere Gründe: Finanzierung der Stützungspakete und sehr wahrscheinlich keine Auflage von Eurobonds. Wir sehen bei anderen Assetklassen ein besseres Rendite/Risikopotenzial und bleiben daher weiterhin stark untergewichtet.

Inflationsgeschütze Anleihen - übergewichtet:

Durch die geldpolitischen Interventionen von  europäischer und amerikanischer Notenbank stiegen die Inflationserwartungen von ihren Tiefstständen erheblich an. In den USA erreichten sie inzwischen fast das Vorkrisenniveau. Die Investoren antizipieren, dass die ultra-lockere Geldpolitik verstärkte Inflation bewirken könnte. Wir finden inflationsgeschützte Anleihen weiter attraktiv und bleiben daher übergewichtet.

Unternehmensanleihen High Grade - neutral:

Unternehmensanleihen verzeichneten im März durch die massiven Ausweitungen der Risikoaufschläge starke Kursverluste. Für Langfristinvestoren kann das aktuelle Renditeniveau wieder als attraktiv bezeichnet werden. Wir bleiben daher in dieser Assetklasse  neutral gewichtet.

Unternehmensanleihen High Yield - neutral:

In diesem Segment gab es im März die schnellste und stärkste Ausweitung bei den Spreads, die je da war. Konjunktursensitive Werte zählten zu den schlechtesten Performern. Trotz vieler Unklarheiten (Zahlungsausfälle, Restrukturierung von Verbindlichkeiten) halten wir das aktuelle Niveau langfristig für sehr attraktiv und bleiben daher neutral positioniert.

Anleihen Emerging Markets - neutral:

Emerging-Markets-Anleihen haben durch stark gestiegene Risikoaufschläge in den letzten Wochen deutlich nachgegeben. Die Fundamentaldaten vieler Emittenten haben sich jedoch in den letzten Jahren verbessert. Positive mittelfristige Faktoren und die Marktkorrektur bietet auf dem aktuellen Niveau bereits wieder attraktive Bewertungen. Wir bleiben daher neutral positioniert.

Aktien Industriestaaten - neutral:

Die Entwicklungen an den internationalen Aktienmärkten waren zuletzt turbulent. Die amerikanischen Börsen verzeichneten noch Mitte Februar neue Höchststände. Darauf folgten innerhalb von vier Wochen Kursrückgänge von rund 30 %. In der letzten Märzwoche stellte sich dann die größte Kurserholung seit 1938 ein.

Vor diesem Hintergrund kletterte der CBOE-Volatility-Index (VIX), eine als „Angstindikator“ bekannte Messgröße für die erwarteten Kursschwankungen im S&P 500, auf den höchsten Stand seit 2008. Die Investoren sind derzeit sehr nervös. Niemand hat letztlich eine Ahnung, wie lange der Stillstand noch dauern wird und wie dramatisch die kurz- und langfristigen Auswirkungen auf das globale Wachstum sein werden.

Die Schätzungen für das Gewinnwachstum sind derzeit sicher zu hoch und müssen wohl revidiert werden. In diesem Umfeld ist es für uns deshalb noch zu früh, um über Aktienkäufe nachzudenken. Erst wenn sich eine erfolgreiche Eindämmung der Krise abzeichnet, können wir deren Folgen besser abschätzen. Bis dahin bleiben wir weiter neutral gewichtet.

Aktien Emerging Markets - neutral:

Der MSCI-Emerging-Markets-Index zeigte sich im abgelaufenen Monat im Vergleich zu den entwickelten Märkten schwächer.

Die Abhängigkeit von Rohstoffexporten hat viele Länder und Unternehmen aus den Emerging Markets hart getroffen. Zusätzlich kamen die Währungen dieser Länder deutlich unter Druck. Andere Bereiche profitieren wiederum stark vom Verfall der Rohstoffpreise – beispielsweise kommen China und Indien die gesunkenen Ölpreise zugute. Dies widerspiegelt sich auch in den unterschiedlichen Börsenentwicklungen für z.B. Brasilien mit -48 % YTD und China mit -10 % YTD.

Viele Zentralbanken in den Emerging Markets haben die Zinsen gesenkt. Mit massiven Liquiditätsspritzen wird zudem die Wirtschaft unterstützt. Positive Signale sind bereits in China und Hongkong zu sehen, wo man wieder zum wirtschaftlichen Alltag zurückkehrt.

Diese Gemengelage spricht insgesamt für eine weiterhin neutrale Gewichtung dieses Aktiensegments.

 

 


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