Information zur Anlegerentschädigung

Die KAG unterliegt dem dritten Teil der Bestimmungen des Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz – ESAEG.

Mitglied der Einlagensicherung AUSTRIA Ges.m.b.H.

 

Der Homepage der Einlagensicherung AUSTRIA Ges.m.b.H. (www.einlagensicherung.at) zu entnehmen.

 

Die wesentlichen Inhalte des dritten Teils des ESAEG sind nachstehend zusammengefasst.

Im Übrigen verweisen wir auf die für die KAG anwendbaren Bestimmungen, die wir auf Wunsch gerne zur Verfügung stellen.

 

Anlegerentschädigung

 

Umfang der Entschädigung

Nach österreichischem Recht sind Wertpapiere den Anlegern von der depotführenden Bank zurückzugeben.

Geldforderungen aus der Anlegerentschädigung sind sowohl bei natürlichen Personen als auch bei nicht natürlichen Personen mit höchstens
EUR 20.000,- gesichert.

 

Forderungen von nicht natürlichen Personen sind jedoch mit 90 % der Forderung aus Wertpapierdienstleistungen pro Anleger
begrenzt.

 

Forderungen, die von der Anlegerentschädigung erfasst sind

Grundsätzlich sind sämtliche Forderungen gegen die KAG aus

  • Wertpapierdienstleistungen gemäß § 3 Abs. 2 Z 2 WAG 2018 (individuelle Portfolioverwaltung) erfasst.

 

Ausnahmen von der Anlegerentschädigung

 

Die in § 47 ESAEG vorgesehenen Ausnahmen von der Anlegerentschädigung werden im Folgenden vereinfacht dargestellt.

 

Nicht gesichert sind insbesondere Forderungen aus Wertpapierdienstleistungen:

 

  • von Kredit- und Finanzinstitutionen, Versicherungsunternehmen sowie von Wertpapierfirmen,
  • von Pensions- und Rentenfonds sowie von Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren,
  • von staatlichen Stellen, insbesondere von Staaten, regionalen und örtlichen Gebietskörperschaften sowie Zentralverwaltungen,
  • von Eigenmittelbestandteilen, Schuldverschreibungen sowie Verbindlichkeiten aus eigenen Akzepten und Solawechsel eines Kreditinstitutes,
  • von der KAG nahestehenden Personen;
    wie Geschäftsleiter, Mitglieder des Vorstands oder des Aufsichtsrates, persönlich haftende Gesellschafter (bei Personengesellschaften des Handelsrechts), Rechnungsprüfer und Personen, die mind. 5 % des Kapitals der KAG halten, sowie Personen in einer dieser Funktionen in verbundenen Unternehmen der KAG innehaben (ausgenommen bei unwesentlichen Beteiligungen).
  • von Angehörigen der KAG nahestehenden Personen sowie Dritten, falls der nahe Angehörige oder der Dritte für Rechnung der KAG nahestehenden Personen handelt.
  • von anderen Gesellschaften, die verbundene Unternehmen (§ 244 UGB) der KAG sind,
  • in Zusammenhang mit Transaktionen, auf Grund derer Personen in einem Strafverfahren wegen Geldwäscherei rechtskräftig verurteilt worden sind,
  • für die der Forderungsberechtigte auf individueller Basis Zinssätze oder andere finanzielle Vorteile erhalten hat, die zu einer Verschlechterung der finanziellen Lage der KAG beigetragen haben,
  • von Unternehmen, die die Voraussetzungen für große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 221 Abs. 3 UGB erfüllen