Aktuelle Marktpositionierung

KEPLER Asset Allokation im aktuellen Marktumfeld.

Bühne Waage

Die richtige Vermögensaufteilung ist entscheidend für den langfristigen Veranlagungserfolg. KEPLER bietet Anlegern eine aktuelle Markteinschätzung und die Gewichtung der einzelnen Anlageklassen. Neben makroökonomischen Daten und Bewertungskennzahlen fließen auch marktpsychologische Faktoren ein.

 

Positionierung Anleihen, Aktien und Alternative Investments im Überblick
(Quelle: KEPLER-FONDS KAG, 30.04.2017)

Positionierung  Überblick

 

 

 

 

Positionierung in den einzelnen Anlageklassen (Quelle: KEPLER-FONDS KAG, 30.04.2017)
KDAA Einzelne Assetklassen April 2017

Legende: 5 Stufen - stark untergewichtet, untergewichtet, neutral, übergewichtet, stark übergewichtet
 

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Geldmarkt (Euro) - keine Gewichtung:
Am Geldmarkt gab es im April keine größeren Veränderungen: Der 3-Monats-Euribor lag bei -0,33 %, der 6-Monats-Euribor notierte bei -0,25 %. Mittelfristig wird sich daran wenig ändern. Eine Anhebung des Leitzinses wird über einen längeren Zeitraum nicht erwartet.

Staatsanleihen/besicherte Anleihen: stark untergewichtet:
Auch bei den Renditen von Staatsanleihen kam es zu keinen großen Veränderungen. Die meisten Staatsanleihen-Indizes lagen knapp im Plus. Positiver Ausreißer war Frankreich. Die Rendite-Aufschläge zu deutschen Staatsanleihen gingen nach der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen merklich zurück. Relativ zu anderen Assetklassen erscheinen Staatsanleihen als unattraktiv. Deswegen behalten wir unsere starke Untergewichtung bei.

Inflationsgeschütze Anleihen - neutral:
Die Inflationserwartungen für die Eurozone stiegen im April geringfügig an. Die Schätzungen für die nächsten fünf Jahre liegen nun bei etwa 1,20 %. Preistreibende und preisdämpfende Effekte scheinen sich in den nächsten Monaten auszugleichen. Wir behalten daher die zuletzt auf neutral reduzierte Positionierung bei.

Unternehmensanleihen High Grade - neutral:
Auch in dieser Vermögenskategorie halten wir Chancen und Risiken für ausgewogen. Die fundamentale Verfassung der Unternehmen bleibt zufriedenstellend. Die Käufe der EZB stützen weiterhin. Trotz der etwas teureren Bewertungen bleiben wir neutral positioniert.

Unternehmensanleihen High Yield - neutral:
Seit Februar letzten Jahres verzeichnete dieses Segment eine außergewöhnlich starke Entwicklung. Auch im vergangenen Monat waren High-Yield-Corporates jene Anleihenkategorie mit der stärksten Wertentwicklung. Eine Übergewichtung erachten wir nicht mehr für angebracht. Die gute fundamentale Situation der Unternehmen rechtfertigt aber weiter eine neutrale Gewichtung.

Anleihen Emerging Markets - neutral:
Schwellenländeranleihen zeigten nur kurz nach der US-Wahl Kursverluste, danach stellte sich eine breite Erholung ein. Auch in dieser Assetklasse wurde somit der „Trump-Effekt“ wieder ausgepreist. Unsere neutrale Gewichtung bleibt aufrecht.

Aktien Industriestaaten - untergewichtet:
Die Wertentwicklung globaler Aktienmärkte lag im April knapp im Minus. Innerhalb der entwickelten Märkte hatte Europa neuerlich die Nase vorne. Auch am Gesamtbild hat sich wenig geändert. Bewertungsseitig bleibt die Situation angespannt. Es spricht viel dafür, dass dies noch recht lange so bleibt. Signale aus der Verhaltensökonomie zeigen sich wenig aussagekräftig. Am ehesten lässt sich noch Zurückhaltung angesichts des acht Jahre andauernden positiven Marktumfeldes herauslesen. Innerhalb der neutralen Aktienquote bleiben Industriestaaten aus Bewertungsgründen untergewichtet.

Aktien Emerging Markets - übergewichtet:
Aktien aus Emerging Markets entwickelten sich im April im Schnitt ähnlich wie jene aus Industriestaaten. Seit Jahresbeginn war die Performance überdurchschnittlich. Der Bewertungsvorteil im Vergleich zu den Industriestaaten nahm dadurch weiter ab, ist aber weiterhin vorhanden. Aktien aus Emerging Markets bleiben unverändert übergewichtet.

Rohstoffe (ex Agrar) - übergewichtet:
Bei Rohstoffen setzte sich im April der Abwärtstrend fort. Dabei entwickelten sich einzelne Rohstoffe sehr unterschiedlich. Nennenswerte Kursrückgänge waren bei Eisenerz festzustellen. Die Preise für Energie zeigten nur geringe Verluste, bei Edelmetallen wurden sogar Kursgewinne  registriert. Die robuste globale Konjunktur und positive Überraschungen aus China veranlassen dazu, die Beimischung von Rohstoffen beizubehalten.

Wandelanleihen - übergewichtet:
Ein Rückgang der Aktienmarktvolatilität, wie er nach der ersten Runde der französischen Präsidentschaftswahlen zu beobachten war, wirkt sich nachteilig auf Wandelanleihen aus. Vor allem wegen der Absicherung des Währungsrisikos kam es aber neuerlich zu positiven Beiträgen dieser seit Ende Jänner aufgenommenen Assetklasse. Die Beimischung wird wegen der nach wie vor attraktiven Bewertungen nicht verändert.

 

 


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