Aktuelle Marktpositionierung

KEPLER Asset Allokation im aktuellen Marktumfeld.

Bühne Waage

Die richtige Vermögensaufteilung ist entscheidend für den langfristigen Veranlagungserfolg. KEPLER bietet Anlegern eine aktuelle Markteinschätzung und die Gewichtung der einzelnen Anlageklassen. Neben makroökonomischen Daten und Bewertungskennzahlen fließen auch marktpsychologische Faktoren ein.

 

Positionierung Anleihen, Aktien und Alternative Investments im Überblick
(Quelle: KEPLER-FONDS KAG, 31.03.2018)

Investments

 

 

 

 

 

Positionierung in den einzelnen Anlageklassen (Quelle: KEPLER-FONDS KAG, 31.03.2018)

Anlageklassen

Legende: 5 Stufen - stark untergewichtet, untergewichtet, neutral, übergewichtet, stark übergewichtet
 

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Geldmarkt - übergewichtet:

„Fest gemauert in der Erden“ bei -0,33% zeigt der 3-Monats-Euribor keinerlei Wachstumstendenzen. Daran wird sich erst etwas ändern, wenn es Aussicht auf eine EZB-Zinserhöhung gibt. Diese sollte nicht vor dem 2. Quartal 2019 erfolgen.

Die Verkaufserlöse aus dem Abbau der Rohstoff- und Wandelanleihenpositio-nierungen in den letzten Monaten wird aktuell nicht reinvestiert und bleibt weiterhin am Cash-Konto  zwischengeparkt.

Staatsanleihen/besicherte Anleihen - stark untergewichtet:

Europäische Staatsanleihen erwiesen sich in den unruhigen Kapitalmärkten wieder einmal als sichere Häfen. Die Rendite 10-jähriger deutscher Staatsanleihen sank seit dem heurigen Höchststand am 2. Februar um 18 Basispunkte und liegt aktuell bei
0,49 %. Wir haben überlegt, einen Teil der Cashposition in dieses Segment zu investieren; noch bleiben wir allerdings untergewichtet.

Inflationsgeschütze Anleihen - übergewichtet:

Die Inflationserwartungen waren in Europa und in den Vereinigten Staaten auch im März leicht rückgängig. Von der Ziel-Inflationsrate von 2 % in der Eurozone sind wir weiterhin ein Stück entfernt. Wir betrachten die Assetklasse weiterhin als attraktiv für eine Absicherung gegen negative Inflationsüberraschungen und bleiben deshalb übergewichtet.

Unternehmensanleihen High Grade - neutral:

Zunächst leichte und danach deutlichere Spreadausweitungen gab es im High-Grade-Unternehmensanleihen-Segment. Diese Ausweitung findet allerdings vor dem Hintergrund gesunder Unternehmens-bilanzen und eines grundsätzlich freundlichen Konjunkturumfelds statt. Wir bleiben deswegen neutral gewichtet.

Unternehmensanleihen High Yield - neutral:

Analog zu den höher gerateten Pendants geriet auch dieses Marktsegment unter Abgabedruck. Doch auch hier sind die Unternehmensdaten solide und das konjunkturelle Umfeld wirkt noch unter-stützend. Somit sollten sich die Aus-fallsraten weiter deutlich unter langjährigen Durchschnitten bewegen. Die neutrale Gewichtung wird beibehalten.

Anleihen Emerging Markets - neutral:

Auch die Risikoaufschläge des dritten Anleihenspreadsegments weiteten sich aus. Wir bleiben noch neutral positioniert. Das US-Zinsumfeld sollte sich stabilisieren und die konjunkturellen Aussichten stufen wir noch unterstützend ein.

Aktien Industriestaaten - neutral:

Der Februar markierte die Rückkehr der Volatilität an den internationalen Aktienmärkten. Diese setzte sich im März fort. Die durchaus kräftige Erholung wurde wieder einmal jäh unterbrochen. US-Präsident Trump schickte die Börsen mit seinen Phantasien zu Handelsbarrieren für Aluminium und Stahl in Form von Zöllen auf Talfahrt. In Euro gerechnet steht der MSCI World Index der Developed Markets heuer bei -3,80 %.

Der konjunkturelle Rückenwind ist gut, doch dürfte er nicht mehr viel kräftiger werden. Das Momentum lässt etwas nach. Zwischenzeitlich könnte das US-Steuerpaket für einen Schub sorgen. Wir vermuten jedoch, dass davon bereits viel in den Kursen verarbeitet ist.

Die Bewertungsseite wurde zwischen-zeitlich wieder etwas angespannter. Zusätzlich nahm die M&A-Tätigkeit stärker zu und die Analystenschätzung haben bei deutlich mehr Unternehmen die Gewinn-erwartungen nach oben geschraubt als gesenkt. Positiv ist zu vermerken, dass die Aufwärtstrends bei Gewinnen und Umsätzen nach wie vor Intakt sind.

Von Seiten der Behavioral Finance ist das extreme Verkaufssignal vom Jänner einer nur mehr leicht positiven Einschätzung gewichen. Viele Anleger scheinen momentan „neutral“ eingestellt zu sein. Für die weitere Entwicklung ist wesentlich, ob diese ins „bullishe“ oder „bearishe“ Lager wechseln.

Aktien Emerging Markets - neutral:

Vergleichsweise gut haben sich im bisherigen Jahresverlauf die Aktien aus den Emerging Markets gehalten. In Euro gerechnet steht nur ein kleines Minus zu Buche. Gemeinsam mit der vergleichs-weise deutlich besseren Wertentwicklung in den letzten beiden Jahren, haben sich die Bewertungsrelationen im Vergleich zu den entwickelten Märkten verschlechtert. Der Vorteil ist somit geringer geworden. Zusätzlich könnte dieses Marktsegment von potenziell eskalierenden Handels-streitigkeiten stärker betroffen sein.

Deswegen stellen wir das Segment Aktien Emerging Markets nach langer (und erfolgreicher) Übergewichtung nun auf neutral. Das freiwerdende Volumen wird in das Segment Aktien Industriestaaten umgeschichtet, das nunmehr statt untergewichtet ebenso neutral positioniert ist.

 

 

 


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